Newsletter 13: Mein Jakobsweg: ins Pilgern kommen, im Fluss sein …

„Panta Rhei – alles fließt“
(Heraklit von Ephesus).

Nach diesem „schwarzen“ Tag am Jakobsweg, der so stressig begann, sich aber letztendlich als einer der schönsten und emotionalsten Tage meines Weges entpuppte, danach begann mein wirklicher Camino, mein wirkliches Pilgern. 

Meine Pilgerkrise war schlagartig vorbei. Ich begann das Pilgern immer mehr zu genießen und fühlte mich mit dem Camino im Fluss. 

Viele Stressfaktoren (Essen, Schlafplatz – siehe Newsletter 5 und 6), die mich bisher begleitet hatten, fielen von mir ab und Leichtigkeit und Zuversicht kehrten ein.

Manchmal musste ich auch über mich lächeln, worüber ich noch vor einigen Tagen beunruhigt war.
Ist es nicht so, dass wir uns oft Sorgen über etwas machen, was schließlich nie passiert? Dass wir für alle Eventualitäten gewappnet sein wollen?

Ich habe mir natürlich schon im Vorfeld überlegt, was vielleicht alles passieren könnte. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass der Träger meines Rucksackes und meine neue Taschenlampe kaputt gehen könnten … und dass gerade in dieser Situation kompetente Hilfe da war (ein hilfsbereiter „Hospitalero“ der sogar das Werkzeug hatte den kaputten Riemen zu reparieren) das war sehr schön und berührend.

So wurde mein Pilgeralltag mit jedem Tag leichter und ich war mir sicher gut in Santiago de Compostela anzukommen.


Das Wandern wurde zum Pilgern. Ich genoss es einfach in den Tag hinein zu gehen, ohne viel zu überlegen, zu denken, zu grübeln und das war total erholsam.

 

Wie schon erwähnt, hielt mein Rucksack bis zum Ende meiner Pilgerreise und im nächsten größeren Ort konnte ich mir eine neue Taschenlampe kaufen :-).

In meinem heutigen Newsletter geht es um
>> im Fluss des Lebens zu sein
Viel Spaß beim Teil 13 meiner Newsletter-Serie


Sind SIE im Fluss Ihres Lebens?

Manchmal fließt es so richtig im Leben, alles geht leicht von der Hand, Sie fühlen sich wohl und sind zufrieden.
Dieser „Fluss“ stellt sich zeitweilig wie von selbst ein, ohne dass Sie es erwartet oder gefordert haben und es wäre schön, wenn es immer so wäre …

Aber es gibt Tage, wo nichts zu klappen scheint, wo alles mühsam und anstrengend ist und viel Kraft kostet.

Was verhindert nun, dieses „im Fluss sein“ und dass es im Leben rund läuft?

Wenn Sie sich Sorgen machen und für alle Eventualitäten gerüstet sein wollen: Was kann alles passieren? Was für Schwierigkeiten können auftauchen?
Sie sind zu sehr mit den eventuellen Hindernissen beschäftigt und auf das Negative und Ihre Befürchtungen fokussiert.
Es ist unmöglich alles zu berücksichtigen – siehe meine Erlebnisse am Jakobsweg.

Sie haben zu konkrete Vorstellungen, wie etwas sein sollte:
Diese „Vor“-Stellung verstellt oft die Sicht auf das was sie wollen, macht den Weg mühsam und es fehlt die Leichtigkeit.

Sie wollen alles perfekt machen und verzetteln sich mit Kleinigkeiten.

Sie sind zu fixiert auf Ihr Ziel.
Je verbissener Sie etwas erreichen wollen, desto mühsamer wird es meistens.

Sie sind unzufrieden mit sich. Wenn Sie ein Vorhaben erreicht haben, gönnen Sie sich keine Pause sondern machen gleich weiter.

Sie erkennen nicht, dass es vielleicht Dinge/Projekte gibt, die einfach nicht zu Ihnen passen und die Sie besser loslassen sollten.

Was kann Sie jetzt dabei unterstützen, dass es (wieder) in Ihrem Leben rund läuft?

++ Seien Sie zuversichtlich, machen Sie sich möglichst wenig Sorgen und lassen Sie das Grübeln sein. Malen Sie sich stattdessen in bunten, schönen Bildern aus, wie Sie sich fühlen werden, wenn Sie Ihre Pläne erreicht haben.

++ Machen Sie sich bewusst, dass Sie nie alle Eventualitäten berücksichtigen können. Haben Sie das Vertrauen, dass es immer Lösungen gibt und gegebenenfalls Hilfe und Unterstützung nah ist.

++ „Der Weg ist das Ziel“ – oft ergeben sich verschiedene Möglichkeiten nach den ersten Schritten. Bleiben Sie daher offen und neugierig und verbauen Sie sich nicht den Weg mit zu konkreten Vorstellungen. Der Weg zum Ziel darf auch Spaß machen und mit Leichtigkeit zu erreichen sein.

++ Gönnen Sie sich immer wieder Pausen und Erholung – vor allem dann wenn etwas geglückt ist! Laden Sie Ihre Batterien regelmäßig wieder auf.

++ Erkennen Sie wenn ein Projekt/Vorhaben nicht (mehr) passt. Wenn ständig Schwierigkeiten auftauchen und es mühsam und Kräfte raubend wird, dann erlauben Sie sich, es loszulassen.

 


! Mein Tippzum Stressabbau:  „Energie-Gähnen“

Öffnen Sie den Mund, als ob Sie gähnen würden und entspannen Sie das Kiefergelenk.
Klopfen und massieren Sie die Muskeln am Kiefergelenk, vor allem dort wo Sie Verspannungen spüren. Meist stellt sich nach kurzer Zeit das Bedürfnis zu gähnen ein. Folgen Sie diesem Impuls und gähnen Sie herzhaft.
Machen Sie das so lange wie es Ihnen gut tut 🙂

Das „Energie-Gähnen“ verbessert die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn und löst Stress und Verspannungen im Körper.
Darüber hinaus ist diese Übung wohltuend bei Zähneknirschen, wenn Sie eine Zahnspange tragen und wenn Sie öfter das Gefühl haben, sich durchbeißen zu müssen.

Viel Freude und Erfolg damit !


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


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im April:  4 Termine

 


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„ Minimalismus und leichtes Gepäck am Jakobsweg“
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