Newsletter 24: … andere Quartiere am Jakobsweg

 

„Ob eine Sache gelingt,
erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst.
Du musst es ausprobieren.“

(unbekannt)

 

… andere Quartiere am Jakobsweg

Neben den Pilgerherbergen gab es natürlich auch weitere Möglichkeiten zu nächtigen und diese reichten von einfachen Pensionen (sogenannten Hostals), bis hin zu Hotels in allen Kategorien.

Der wesentliche Unterschied war, dass man dort ein oder mehrere Zimmer reservieren konnte.
Das war vor allem für Pilgergruppen von Vorteil, wenn alle im selben Quartier nächtigen wollten.
Manche nutzten das kurzfristig, sozusagen nach Bedarf.
Andere wiederum buchten schon von zu Hause aus ihre Quartiere für die gesamte Pilgerreise. Das waren vorwiegend organisierte Reisen. Diese hatten, neben der Verpflegung, oft als zusätzliches Zuckerl einen eigenen Bus dabei, der das Hauptgepäck bis zum nächsten Hotel transportierte. So mussten die Teilnehmer tagsüber nur einen Tagesrucksack dabei haben.
Es gibt übrigens in Österreich div. Organisationen, die solche Pilgerreisen anbieten.

Es war natürlich ebenso fast immer möglich, vor allem für Einzelpilger, spontan und ohne zu buchen in den Hostals und Hotels zu nächtigen.

Interessant war außerdem zu erfahren, wie andere Pilger ihr Pilgerleben gestalteten:

Viele, zu denen auch ich gehörte, waren auf das Leben in den Herbergen neugierig und beabsichtigten, das einmal ausprobieren. Die meisten hatten im Vorfeld schon allerlei darüber gehört, wollten sich aber selbst ein Bild davon machen.

>> Dann schieden sich allerdings die Geister ;-).

Manche hatten nach einigen Nächten genug davon und nächtigten dann nur mehr in Pensionen oder Hotels.
Andere wiederum fühlten sich dort durchaus wohl.
Mir persönlich gefiel es meist in den Herbergen. Aber so ca. 1 Mal in der Woche gönnte ich mir eine Pension und es gab ein paar Situationen, wo ich sehr froh war, ein anderes Quartier wählen zu können – mehr darüber im nächsten Newsletter.

Dann gab es noch ein paar originelle und kreative Gepflogenheiten ;-). 

> Ich lernte eine Frau kennen, die grundsätzlich in den Herbergen übernachtete, sich aber ab und zu und je nach Möglichkeit, ein Zimmer im Parador oder einem anderen Luxus-Hotel gönnte.

> Ein etwas älterer Mann, der Schwierigkeiten mit seinen Füssen hatte, pilgerte jeden Tag solange er konnte (meist so ca. 10 Km), danach fuhr er mit dem Bus oder, falls es keinen gab, mit dem Taxi zum nächsten Quartier.

> Dann gab es noch Pilger, die zwar selbst nicht (mehr) in den Herbergen nächtigen, aber trotzdem die Pilgergemeinschaft genießen wollten. Sie „besuchten“ daher manchmal ihre Pilgerfreunde am Nachmittag oder Abend in der Herberge und kehrten nur zum Schlafen in ihre Pension oder ihr Hotel zurück.

So waren auch die Nächtigungsmöglichkeiten, wie so vieles am Jakobsweg, sehr bunt und vielfältig. Wer wollte, hatte die Gelegenheit neugierig zu sein, Verschiedenes auszuprobieren und das für sich passende herauszufinden.

 

In meinem heutigen Newsletter geht es um
>> neugierig sein und etwas ausprobieren

Viel Spaß beim Teil 24 meiner Newsletter-Serie

 


Sind Sie neugierig und
probieren Sie gerne etwas Neues aus?

Kinder sind von Natur aus neugierig, sie lieben es, Neues auszuprobieren und sie wollen die Welt selbst erfahren und entdecken.
Leider verlieren viele Menschen im Laufe der Jahre diese Fähigkeit und trauen sich immer weniger zu.Wie heißt es so schön?
Probieren geht über Studieren 

Für jeden ist etwas anderes wünschenswert und attraktiv und jeder empfindet – oft sogar die gleiche Situation – unterschiedlich.

Nur wenn Sie selbst etwas ausprobieren, können Sie feststellen, ob es für Sie passt oder nicht.

> Bleiben Sie daher neugierig und lassen Sie sich nicht beeinflussen.
> Lassen Sie sich von den Meinungen und Erfahrungen Ihrer Umgebung – auch wenn es gut gemeint ist – nicht von Ihrem Weg abbringen.
> Oft ist es besser, über seine neuen Vorhaben Stillschweigen zu bewahren, es in Ruhe auszuprobieren und erst dann darüber zu sprechen.

Manchmal sollten Sie dem „Ausprobieren“ eine gewisse Zeit geben, da Sie erst nach einigen Versuchen und einer Weile herausfinden können, ob etwas für Sie stimmig ist.


! Mein Tipp:

Nützen Sie die Fastenzeit und probieren Sie etwas aus. 

Das kann sein,
>> dass sie auf etwas verzichten (Schokolade, Kaffee, jammern, …) oder

>> dass Sie aktiv etwas tun (Brain Gym Übungen, Sport, Wasser trinken, jemandem helfen, …)

Machen Sie jetzt Ihre Idee, Ihren Plan sichtbar mit der Erfolgs-Sonne. 

Nehmen Sie ein schönes Blatt Papier und malen Sie in die Mitte einen Kreis in Ihrer Lieblingsfarbe.
Dieser Kreis ist für Sie das Zeichen, dass Sie es wirklich ausprobieren wollen.
Sie können natürlich Ihrem Entschluss auch einen Titel oder Namen geben.
Ein jedes Mal, wenn Sie Ihr Vorhaben umgesetzt haben – am besten natürlich täglich –  malen Sie einen Sonnenstrahl auf Ihren Kreis.

Im Laufe der Zeit erhalten Sie Ihre persönliche Erfolgs-Sonne.

Viel Freude und Erfolg damit 🙂


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


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Ich biete monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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