Newsletter 25: Mein Quartier bei den Nonnen

 

„Für dankbare Menschen
macht das Glück gerne Überstunden“
(Ernst Ferstl)

 

Mein Quartier bei den Nonnen

Das Übernachten bzw. die Sorge, nach dem Pilgern keinen Schlafplatz mehr zu bekommen. beschäftigte mich vor allem in den ersten Tagen meiner Pilgereise.

Grundsätzlich hatte ich zwar vor eher in Herbergen zu übernachten – zumindest solange, bis mich mein Weg in ein kleines Städtchen und dort zu einer Herberge führte, die von Nonnen geleitet wurde.

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits ein paar Tage unterwegs und hatte schon einige Quartiere kennengelernt.
Als ich jedoch die Schlafräume dieser Herberge betrat war ich – sanft ausgedrückt – etwas beunruhigt. In den recht großen Zimmern standen die Stockbetten in einem Abstand von ca. ½ Meter nebeneinander. Der Boden war sehr uneben und unter den Stockbetten waren kleine Hölzchen eingeschoben, welche die Betten etwas waagrechter richten sollten. Ich hatte das Gefühl, wenn nur eines dieser Hölzchen das Stockbett nicht mehr halten würde, gäbe es den „Dominoeffekt“ und alle Betten würden umkippen.

Ich deponierte meinen Rucksack auf dem mir zugeteilten Schlafplatz, packte ihn aber nicht aus, sondern ging Richtung Orts-Zentrum.

Ich war sehr unglücklich über mein heutiges Quartier und überlegte, welche Möglichkeiten es vielleicht noch für mich gab.
Während ich missmutig vor mich hin schlenderte, traf ich Hans, einen Pilger aus Deutschland, dem ich mein Leid klagte. Er erzählte mir, dass die Nonnen, neben der Herberge noch ein kleines Hostal (Pension) hätten und dass dort eventuell noch ein Zimmer frei sei.


Sofort und ohne zu Zögern ging ich dorthin, fragte nach und bekam das letzte freie Zimmer.
Ich holte meinen, glücklicherweise noch nicht ausgepackten, Rucksack von der Herberge und bezog mein Zimmer in der Pension.

 

Ich war dankbar, zufrieden und glücklich und das aus mehreren Gründen 🙂

+ dass ich so schnell und leicht eine Lösung meines Problems gefunden hatte,
+ dass ich der „Gefahr“ der Herberge entronnen war,
+ dass ich ein Zimmer mit Dusche, WC und Fernseher für mich alleine hatte
und
+ dass ich es mir auch leisten konnte.
Der Preis war mit ca. Euro 25,– inkl. Frühstück ja nicht sehr teuer, ich habe aber auf dem Camino Pilger kennengelernt, die pro Tag für alles – also Essen, Quartier und Sonstiges – nur ca. Euro 10,– zur Verfügung hatten …

Ein Tüpfelchen war noch, dass mir eine der Nonnen ihren Haar Fön(!) borgte.
Ich genoss den Abend in diesem Zimmer und sah mir einige Fernsehserien auf Spanisch an. Mit meinen Spanisch-Basics verstand ich zwar nicht viel, aber das war mir egal.

In dieser Nacht schlief ich sehr gut und so konnte ich am nächsten Morgen, nach einem leckeren Frühstück, wieder energiegeladen weiterpilgern.

In meinem heutigen Newsletter geht es um
>> Dankbarkeit

 

Viel Spaß beim Teil 25 meiner Newsletter-Serie

 


Wie Dankbarkeit
Glück, Zufriedenheit, Freude und Erfolg
in IHR Leben bringt

Wie dankbar sind Sie für die Dinge in Ihrem Leben?
Konzentrieren Sie sich eher auf die Dinge die Sie haben oder auf jene die Ihnen fehlen?
Können Sie das, was Sie besitzen wertschätzen?
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 Ich habe auch erst auf dem Camino erfahren, wie dankbar ich für ein Essen, einen Schlafplatz oder für einen Haar Fön 😉 sein konnte.

Als ich nach meinem Jakobsweg nach Hause kam, war ich sehr dankbar für meine Wohnung, für ein eigenes Badezimmer, für viel Platz.

Ich hatte das Gefühl, dass ich danach Vieles mehr wertschätzte und nicht als selbstverständlich betrachtete.  

Dankbarkeit zieht Freude und Erfolg in Ihr Leben. Je öfter Sie dankbar sind und so manches nicht als selbstverständlich betrachten, desto zufriedener werden Sie sein und umso öfter werden Sie sich freuen.

Es lohnt sich, auch die sogenannten „Kleinigkeiten“ oder „Selbstverständlichkeiten“ einmal genauer zu betrachten und wertzuschätzen.


! Mein Tipp:
Integrieren Sie ein Dankbarkeitsritual
in Ihr Leben

Nehmen Sie sich jeden Tag – vielleicht vor dem Einschlafen – Zeit und reflektieren Sie, welche 3 Dinge, Situationen oder Ereignisse im Laufe des Tages für Sie positiv waren und seien Sie darüber dankbar.

Sagen Sie sich:
> Ich bin dankbar, für …
> Ich bin dankbar, weil …
> Ich bin dankbar, dass …

Zu Beginn ist das vielleicht etwas schwierig. Aber im Laufe der Zeit, werden Sie lernen auch die kleinen Dinge des Lebens mehr zu beachten und wertzuschätzen. Es wird Ihnen dadurch immer leichter fallen dankbar zu sein und dieses Gefühl der Dankbarkeit wird Sie insgesamt zufriedener und glücklicher machen.

Viel Freude und Erfolg damit 🙂


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


> Gibt es derzeit verschiedene Herausforderungen und Veränderungen in Ihrem Leben?
> Wollen Sie die richtigen Weichen für Ihre positive Zukunft stellen?

=> Nutzen Sie die Möglichkeit für ein kostenloses „Wegweiser-Gespräch“

Ich biete monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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