Newsletter 29: Mein Jakobsweg – Vorstellung und Realität

„ Der Sinn des Reisens besteht darin,
die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen
und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten,
sie so zu sehen, wie sie sind“
.
(Samuel Johnson)

 

Mein Jakobsweg: Vorstellung und Realität

Ein langer, heißer Sommer neigt sich dem Ende zu und mit diesem Newsletter melde ich mich von meiner Sommerpause zurück.

Wie war Ihr Sommer? Konnten Sie Ihren Urlaub genießen und haben sich Ihre Erwartungen, Wünsche und Ihre (Vor)Freude erfüllt? 

Häufig ist es ja so, dass so einiges passieren kann, mit dem „man“ nicht gerechnet hat – sowohl im Negativen, als auch im Positiven.


Nach meinem Jakobsweg wurde ich des Öfteren gefragt, ob und wie meine Erwartungen und Vorstellungen vom Camino mit der Realität übereingestimmt haben.

 

>> Das Wandern bzw. Pilgern war im Großen und Ganzen so, wie ich es erwartet habe. Da ich auch in Österreich gerne wandere und schon ein paar Mal nach Mariazell gepilgert bin, wusste ich, wie es sein kann, mehrere Tage zu Fuß unterwegs zu sein. Wobei das Gehen am Camino etwas leichter war, da die Wege größtenteils eben waren und es kaum Anstiege gab.

>> Das Leben in den Pilgerherbergen habe ich mir viel anstrengender vorgestellt und ich war überrascht wie gut ich, nach den ersten Anfangsschwierigkeiten, dort zu Recht gekommen bin.

>> Eine weitere erfreuliche Überraschung waren die Menschen am Camino.
Ich war mir zwar sicher, viele Menschen zu treffen und kennenzulernen, aber diese tolle Pilgergemeinschaft und die Hilfsbereitschaft der Einheimischen hatte ich nicht erwartet.
Es freut mich auch sehr, dass manche Pilgerfreundschaften bis heute bestehen.

>> Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte war, dass es öfter schwierig war, etwas zu Essen zu bekommen – ich habe bereits mehrfach darüber berichtet ;-).
Es war gewöhnungsbedürftig sich auf die verschiedenen und unterschiedlichen Öffnungszeiten der Geschäfte, Supermärkte und Lokale einzustellen….

Was ich auf den Camino sonst noch lernte und erfuhr war, dass es einfach nicht möglich ist für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

In meinem heutigen Newsletter geht es ums
>> Vorstellungen, Erwartungen und Realität

 

Viel Spaß beim Teil 28 meiner Newsletter-Serie


Wie geht es IHNEN mit Ihren Wünschen, Vorstellungen und Erwartungen und wie stimmen sie letztendlich mit der Realität überein?

Kennen Sie das ?
Sie planen etwas, das kann ein Projekt, ein Ziel, eine Reise …. sein und Ihre Erwartungen und Vorstellungen sind vielleicht hoch und etwas unflexibel.
Oft ist es gerade dann aber leider so, dass die Realität davon abweicht und Sie enttäuscht und unzufrieden sind.

Grundsätzlich ist es ja gut bei neuen Plänen eine bejahende Einstellung zu haben und sich auszumalen, dass alles klappt.
Zu konkrete Vorstellungen aber wiederum, können dem positiven Gelingen im Wege stehen, vor allem wenn sie zu strikt und zu genau sind.
Die VOR-Stellung steht buchstäblich VOR Ihrem Ziel und kann die Sicht verstellen …

Ein weiterer Punkt ist, dass es unmöglich ist, sich auf alles vorzubereiten und für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.
Sie werden sich vielleicht noch an meine Geschichte mit dem kaputten Rucksack erinnern – siehe Newsletter Nr. 12.
Ich hätte nie damit gerechnet, dass mein neuer Rucksack kaputt gehen könnte, aber ich bekam – sogar ziemlich schnell – Hilfe in Gestalt des Hospitaleros (Herbergsvater), der „zufällig“ sogar das nötige Werkzeug hatte, um meinen Rucksack zu reparieren.

Zu diesem Thema gibt es natürlich keine Lösung die für alle passt, aber vielleicht sind folgende Fragen kleine Denkanstöße für Sie.

Wie gehen Sie mit neuen Projekten um?

~ Haben Sie dabei fixe Vorstellungen oder überlassen Sie alles dem Zufall?
~ Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten?
~ Wie oft wird aus Ihren Plänen und Zielen Realität?
~ Haben Sie eine positive Grundeinstellung?
~ Sind Sie zuversichtlich, gegebenfalls Hilfe von außen zu bekommen?
~ Finden Sie die Balance zwischen vorstellen, planen und fließen lassen können?
~ Wie gehen Sie mit unvorhergesehenen Ereignissen um?
~ Sind Sie auch offen für andere Wege?
~ Können Sie visualisieren, wie Sie am Ende des Ziels glücklich und zufrieden sind?


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


> Gibt es derzeit verschiedene Herausforderungen und Veränderungen in Ihrem Leben?
> Wollen Sie die richtigen Weichen für Ihre positive Zukunft stellen?

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Ich biete monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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