Newsletter 30: Mein Jakobsweg – Vor dem Ziel

„ Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen:
dein Wandern zum Ziel.“
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(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Mein Jakobsweg: Vor dem Ziel

Meine Pilgertage vergingen wie im Fluge und ich hatte mich an mein Pilger-Dasein sehr gewöhnt:
Ich konnte mittlerweile im Dunklen meinen Rucksack packen und das Tagespensum von ca. 25 km ging immer leichter von der Hand bzw. Füßen ;-).
Ich hatte viele Menschen kennengelernt und einige Freundschaften geschlossen, das Wetter war im Großen und Ganzen passabel und sogar das Essen war kein Thema mehr.
Ich genoss es, nichts zu planen und einfach in den Tag hinein zu gehen … und manchmal hatte ich das Gefühl, ich könnte jetzt endlos so weiter gehen.

Mir war zwar bewusst, dass ich schon längst die Halbzeit überschritten hatte und dass ich meinem Ziel näher und näher kam.

 

Als ich dann aber eines Tages vor dem „100 km Stein“ stand,
konnte ich es kaum fassen.

 

 

Ich habe schon in früheren Newsletter erwähnt, dass sich entlang der Pilgerroute immer wieder Steine befanden, die anzeigten, wie viele Kilometer es noch bis Santiago de Compostela waren.

Die unterschiedlichsten Emotionen überwältigten mich, als ich vor diesem Stein stand. Einerseits war ich glücklich und froh, dass ich es bis dahin so gut geschafft hatte (ohne Verletzungen, Fußblasen …) und ich mein Ziel bald erreichen würde. Andererseits war ich sehr bewegt, nachdenklich und auch etwas traurig, dass eine sehr schöne und intensive Zeit bald zu Ende gehen würde.

In meinem heutigen Newsletter geht es um
>> die Zeit kurz vor dem Ziel

Viel Spaß beim Teil 30 meiner Newsletter-Serie


Wie geht es IHNEN Wie geht es IHNEN in der Zeit kurz bevor Sie
ein Ziel erreichen,
einen Plan umsetzen oder
ein Lebensabschnitt zu Ende geht und
Sie etwas Neues beginnen?

Es wird häufig vom Ziele setzen und erreichen gesprochen, aber auch die – manchmal sogar magische – Zeit kurz davor ist sehr interessant.

Diese Zeit ist häufig jene, in der sich überhaupt erst entscheidet, ob sich ein Plan, ein Vorhaben, ein Wunsch erfüllt.

Oft tauchen kurz vor dem „Happy End“ noch diverse Hindernisse auf und es ist eine Herausforderung durchzuhalten.

Einige wünschen sich das Ziel sehnlichst herbei und es dauert fast zu lange, andere wiederum würden es am liebsten in die Ferne schieben.

Manchmal entsteht neben dem Gefühl der Freude auch etwas Traurigkeit und Leere und es stellt sich die Frage „Was ist dann?“

Es kann natürlich auch sein, dass der „Weg“ im Laufe der Zeit immer leichter wird und sich ein „Flow“ einstellt, auf den Sie ungerne wieder verzichten möchten.

Was aber hilft nun, diese wertvolle Zeit kurz vor dem Ziel bewusst zu spüren?

~ Innehalten: wie viele Pilger beim „100 km Stein“
~ Reflektieren: was habe ich alles erreicht?
~ Freude: ich habe es bald geschafft!
~ Durchhalten: wenn sich der innere Schweinehund meldet
~ Motivation: wenn es mühsam wird und Hindernisse auftauchen
~ Gleichgesinnte/Gemeinschaft: sich gegenseitig unterstützen

Je besser und öfter Ihnen das gelingt, umso mehr werden Sie bei zukünftigen Projekten davon profitieren :-).

 


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


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