Newsletter 31: Mein letzter Pilgertag – Ankommen in Santiago de Compostela

 

Am Ort der Sehnsucht angekommen,
ist es Zeit zu sein.“

(Volker Harmgardt)

 

Mein letzter Pilgertag – Ankommen in Santiago de Compostela

So, jetzt war also mein letzter Pilgertag angebrochen.
Ich stand schon sehr früh auf, da der Wetterbericht für diesen Tag ab dem Vormittag Regen prophezeite. Kurz nach meinem Start traf ich 2 Pilger aus Canada, denen ich während des Caminos schon öfter begegnet war und wir beschlossen, bis Santiago gemeinsam zu pilgern.
Zuerst plauderten wir noch etwas, aber im Laufe der Zeit wurde das Bedürfnis zu sprechen immer weniger. Wir trotten nebeneinander her, jeder in seine Gedanken versunken.
Zu Beginn hatten wir noch die Hoffnung, dass sich der Wetterbericht irrte, doch schon bald begann es in Strömen zu regnen, sodass man – wie es so schön heißt – nicht einmal die Hand vor den Augen sah.
Während meiner gesamten Pilgerschaft war das Wetter relativ gut gewesen und am letzten Tag … jetzt das …
Ich beschloss aber, mir durch das Wetter diesen doch sehr besonderen Tag nicht verderben zu lassen.

Nach ein paar Stunden erreichten wir den Aussichtshügel Monte do Gozo von dem es nur noch 5 km bis nach Sanitago war => Von dort aus kann man erstmals die Kathedrale von Santiago de Compostela sehen!

> In meinem Pilgerführer steht:
Monte do Gozo heißt „Berg der Freude“ und bezieht sich auf das große Glücksgefühl das die Pilger erfüllte, als sie nach all den Strapazen endlich das ersehnte Pilgerziel Santiago de Compostela vor sich sehen“.

 

<< Aber … wir sahen leider überhaupt nichts von Santiago … !

 

Am Bild zu „sehen“ Monte do Gozo und der dunkle Schatten links davor bin ich in meiner Regenkutte …;-)

Doch die Gewissheit, dass sich zumindest hinter dem Regen mein Ziel befand, erfüllte mich mit Freude.

Ziemlich durchnässt (sogar meine Goretex-Schuhe waren triefend nass!) kamen wir in Santiago an.
Ich hatte mir zwar ursprünglich nicht vorgestellt, nach 25 Pilgertagen Santiago wie eine „gebadete Maus“ zu erreichen, aber es war mir eigenartigerweise egal.
Ich war zufrieden und glücklich mein Ziel erreicht zu haben.

Der erste Weg führte uns in das Pilgerbüro, wo wir unsere wohlverdienten  Pilger-Urkunden bekamen.
Wir erfuhren, dass „unsere“ Pilgermesse in ca. 1 Stunde begann.
> Bei jeder Pilgermesse wurde die Zahl der Peregrinos aus den Ländern erwähnt, die am jeweiligen Tag Santiago erreicht hatten.

Mehr darüber gibt es im nächsten Newsletter.

In meinem heutigen Newsletter geht es ums
>> Ankommen am Ziel

 

Viel Spaß beim Teil 31 meiner Newsletter-Serie


Gedanken – jetzt am Ende des Jahres – übers „Ankommen am Ziel“:

 

Sie kennen sicher das freudige Gefühl des Ankommens, egal ob es sich um eine Reise, eine Wanderung oder ein anderes Ziel handelt.

Oder auch das Ankommen im Leben, einem Lebensbereich, in einer Beziehung, einer Berufung und zu guter Letzt Ankommen in sich selbst.

Jedes Ankommen löst Wohlbehagen aus, vor allem dann, wenn Sie sich Zeit dafür nehmen es zu bemerken, zu schätzen, zu würdigen und letztendlich auch zu genießen.

Wann haben Sie das letzte Mal dieses schöne Gefühl des „Angekommen seins“ wahrgenommen?


! Mein Tipp:

Nehmen Sie sich etwas Zeit – vielleicht bei einer Tasse Tee oder Kaffee – und reflektieren Sie über die positiven Dinge, Begegnungen und Erfahrung der letzten 12 Monate.

Nehmen Sie sich ein (oder auch mehrere) Blatt Papier und beginnen Sie mit dem Monat Jänner:
Erinnern Sie sich, was alles im letzten Jänner Angenehmes und Erfreuliches passiert ist und wo Sie das Gefühl hatten angekommen zu sein.

Das führen Sie bei den 11 weiteren Monaten fort – Sie können gerne kreativ sein und kleine Zeichnungen, Bilder, Symbole … auf Ihr Blatt schreiben, kleben und einfügen.

Am Ende werden Sie wahrscheinlich überrascht sein, wieviel Schönes Sie im letzten Jahr erlebt haben.
Einiges haben Sie möglicherweise bereits vergessen, anderes haben Sie vielleicht als selbstverständlich betrachtet.

Wenn Sie bewusst Ihren Fokus auf diese erfreulichen Erlebnisse richten und dankbar dafür sind, tanken Sie gleichzeitig viel positive Kraft und Energie fürs neue Jahr.

 


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


> Gibt es derzeit verschiedene Herausforderungen und Veränderungen in Ihrem Leben?
> Wollen Sie die richtigen Weichen für Ihre positive Zukunft stellen?

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Ich biete monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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