Newsletter 32: Mein Jakobsweg – Am Ziel

 

„ Man feiere, was glücklich vollendet ist.“
(frei nach Johann Wolfgang von Goethe)

 

Mein Jakobsweg – Am Ziel

Wie schon im letzten Newsletter erwähnt, führte uns (meine Mitpilger vom letzten Pilgertag und mich) in Santiago der erste Weg in das Pilgerbüro, wo wir unsere Pilger-Urkunden bekamen.
>> Diese Urkunden erhalten jene Peregrinos, die entweder die letzten 100 km zu Fuß oder 200 km mit dem Rad gepilgert sind. 

Wir erfuhren dort, dass „unsere“ Pilgermesse in 1 Stunde sein würde.
(Bei jeder Pilgermesse wurde die Zahl der Peregrinos aus den verschiedensten Ländern erwähnt, die am jeweiligen Tag Santiago erreicht hatten.)

 

<< Obwohl wir triefend nass waren, beschlossen wir trotzdem zu „unserer“ Messe zu gehen.

Außerdem wollten wir natürlich die imposante Kathedrale endlich in natura sehen.

 

 

Wir waren freudig überrascht, vor und in der Kathedrale manche unserer Pilgerfreunde wieder zu sehen.
Wir gratulierten uns gegenseitig, das Ziel erreicht zu haben.
Viele Peregrinos blieben noch ein paar Tage in Santiago und kamen vor der Pilgermesse zur Kathedrale, in der Hoffnung einige Weggefährten nochmals zu treffen.

Für mich war das sehr berührend, ich war ergriffen, müde, durchnässt, aber glücklich und zufrieden und es fühlte sich fast unwirklich an.

In der Kathedrale begaben wir uns zuerst zur großen Sitzfigur des heiligen Jakobus beim Hochaltar und zum Reliquienschrein in der Krypta, der die Gebeine des Apostels Jakobus beinhalten soll.

Die Pilgermesse war sehr beeindruckend, es war zwar etwas schade, dass in dieser Messe der Botafumeiro (Weihrauchkessel) nicht geschwungen wurde.
Da ich aber Zeit hatte weitere 3 Tage in Santiago zu bleiben, hoffte ich, dass es sich noch ergeben würde.
>> Ich kann jetzt schon verraten, dass es gleich am nächsten Tag stattgefunden hat 😉   => mehr darüber dann im nächsten Newsletter.

Nach der Pilgermesse trennten sich die Wege von meinen Mitpilgern des letzten Tages und mir.

Ich wollte mir an meinen 3 letzten Pilgertagen den „Luxus“ eines Hostals (Einzelzimmer mit eigenem Bad und WC) gönnen. Ganz in Zentrumsnähe befand sich eines und ich bekam dort zum Glück ein Zimmer.
Endlich konnte ich mich meiner nassen Kleidung entledigen und eine heiße wohltuende Dusche nehmen. Zusätzlich freute mich, dass im Zimmer ein Haar- Föhn vorhanden war 😉 und ich bekam vom Portier Zeitungspapier um meine nassen Schuhe auszustopfen.

Natürlich informierte ich auch meine Lieben zu Hause, die sehr erleichtert waren, dass ich gesund und wohlbehalten Santiago erreicht hatte.

Nach einem Nachmittagsschläfchen realisierte ich erst so wirklich, dass ich jetzt nach 30 Pilger-Tagen endlich in Santiago de Compostela war.

Am Abend ging ich ins Zentrum, wo ich mich mit einigen Peregrinos verabredet hatte um gemeinsam essen zu gehen und zu feiern. Es war auch sehr schön und berührend, auf den Straßen in Santiago immer wieder bekannte Gesichter zu sehen.

Ich war sehr froh, dass ich noch 3 Tage in Santiago verweilen konnte.
Es wäre sehr abrupt gewesen, sofort nach dem Ankommen nach Hause fliegen zu müssen.

Ich hatte das Glück, den eingeplanten Zeitpuffer nicht gebraucht zu haben, um das Ende meiner Pilgerschaft genießen zu können, mich an meinem „Erfolg“ zu freuen und auch ein wenig zu feiern.

 

In meinem heutigen Newsletter geht es um
>> Ziele genießen, sich freuen und feiern

Viel Spaß beim Teil 32 meiner Newsletter-Serie

 


Warum es für Sie wichtig ist, das Erreichen eines Zieles zu genießen und zu feiern.

 

Sie kennen das vielleicht – sobald Sie ein Ziel erreicht haben geht es sofort zum Nächsten und die Freude bleibt auf der Strecke.>> Alle jene von Ihnen, die Brain Gym® und Brain Gym®-Balancen kennen, wissen, dass der 6. und letzte Lernschritt das „Feiern“ ist.
Dr. Paul Dennison, der Begründer von Brain Gym, erwähnt in seinen Seminaren immer wieder, wie wichtig dieses „sich freuen und feiern“ auch im täglichen Leben ist und dass leider oft darauf vergessen wird.In der Zeit des Innehaltens und Reflektierens können Sie wieder Kraft tanken. Wenn Sie Ihre Erfolge genießen, einmal „nichts“ tun und feiern, bringt Ihnen das erneut Energie und beflügelt Sie bei Ihren nächsten Zielen und Vorhaben.Überlegen Sie einmal: > Eilen Sie von einem Ziel zum nächsten?
> Sind Sie innerlich angetrieben
> Haben Sie das Gefühl „immer etwas tun zu müssen“?oder ~ Nehmen Sie sich Zeit Ihre Erfolge zu genießen und zu feiern?
~ Nehmen Sie sich Zeit „Inne zu halten“ und zu reflektieren?
~ Können Sie auch einmal „nichts tun“?


! Mein Tipp:

Das neue Jahr ist noch jung, aber vielleicht gibt es schon etwas, was Sie erreicht haben und feiern wollen?

Möglicherweise wäre ein Vorsatz „Ihre Erfolge ab jetzt zu genießen“?  

Erinnern Sie sich bewusst an vergangenen Erfolge.
Wenn Sie damals darauf vergessen haben diese zu genießen und zu feiern – macht nichts – Sie können das jetzt nachholen.

Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und belohnen Sie sich jetzt dafür:
Machen Sie etwas, was Sie normalerweise nicht tun bzw. sich nicht gönnen, seien Sie dabei kreativ – dann werden Sie sich gerne immer wieder daran erinnern.

Probieren Sie es aus!

Viel Freude und Erfolg damit 🙂

 


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


> Gibt es derzeit verschiedene Herausforderungen und Veränderungen in Ihrem Leben?
> Wollen Sie die richtigen Weichen für Ihre positive Zukunft stellen?

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Ich biete monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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