Newsletter 34: Mein Jakobsweg – Kap Finisterre – Am Ende der Welt

Fahre in die Welt hinaus.
Sie ist fantastischer als jeder Traum.
.“
(Ray Bradbury)

Mein Jakobsweg – Kap Finisterre – Am Ende der Welt

Da ich das Glück hatte, noch 3 Tage in Santiago de Compostela bleiben zu dürfen, war für mich klar, auch das Kap Finisterredas Ende der Welt – aufzusuchen.

>> Das Kap Finisterre ist eine Landzunge, die ca. 60 km von Santiago entfernt ist und für viele Pilger erst das „wirkliche“ Ende des Jakobsweges bedeutet.

Natürlich ist es möglich diesen restlichen Weg zu Fuß/Rad/Pferd zurückzulegen. Für mich waren aber die gepilgerten 750 km genug und außerdem war dafür nicht mehr genug Zeit.

Bei der Pilgermesse hatte ich mit einigen Peregrinos vereinbart, diesen Ausflug zum „Ende der Welt“ gemeinsam mit dem Bus zu machen.
Während des Caminos hatte ich größtenteils das Bedürfnis alleine zu pilgern, meinen Gedanken nachzuhängen und für mich zu sein.
Aber in den letzten Pilgertagen und vor allem seit meiner Ankunft in Santiago wandelte sich dieser Wunsch und so war ich sehr froh, diese – sozusagen letzte – Etappe meines Caminos in Gesellschaft verbringen zu dürfen.

Die Busfahrt war kurzweilig und es war interessant mehr über meine MitpilgerInnen und ihre Erlebnisse am Camino zu erfahren.

 

<< Am Kap Finisterre angekommen, trafen wir auf den Kilometerstein 0 (Null) – der, wie schon oben erwähnt – für viele Pilger erst das wirkliche Ende des Caminos symbolisiert.

 

 

Ein Stückchen weiter, unterhalb des Leuchtturms, konnten wir von den Klippen aus den Blick aufs offene Meer genießen.
Auf einmal wurde es ganz ruhig, jeder von uns saß auf einem Felsen und versank in seine Gedanken. Ich ließ meine Pilgerschaft Revue passieren und war sehr dankbar für die letzten 5 Wochen. Ich genoss das magische Schauspiel der tosenden Wellen und die Welt schien auf einmal still zu stehen. Eine innere Ruhe und Zufriedenheit breitete sich aus … und ich wünschte, dass dieser Moment ewig dauern würde …..



Etwas später gingen wir zu einer Feuerstelle, wo sich auch ein Mast befand.
Hier konnten die Peregrinos entweder ihre zerschlissene Kleidung/Schuhe und Sonstiges verbrennen oder aufhängen.

 

>> Die Pilgertradition die (abgetragene) Kleidung zu verbrennen, ein Bad im Meer zu nehmen und den Sonnenuntergang zu betrachtet hält sich seit dem Mittelalter.

Von dem Brauch ein Bad im Meer zu nehmen nahmen wir aber Abstand 😉 und wir behielten auch unsere Pilgerkleidung.

Leider ging es sich zeitlich nicht mehr aus, den Sonnenuntergang auf den Klippen zu genießen, da unser Bus schon davor nach Santiago zurückfuhr.

Sehr zufrieden kehrten wir von diesem wunderschönen Tag nach Santiago zurück.

Mir wurde bewusst, dass bald der vorletzte Tag in Santiago vorbei war …  und schön langsam hieß es jetzt wirklich Abschied nehmen von meinem Camino.

=> Mehr darüber dann im nächsten Newsletter „Adios Camino – Abschied nehmen vom Jakobsweg“.

 

In meinem heutigen Newsletter geht es ums
>> Verweilen im Augenblick

Viel Spaß beim Teil 34 meiner Newsletter-Serie

 


 
Verweile Augenblick– Du bist so schön
(Goethes Faust 1)

Kennen Sie das Gefühl ganz im hier und jetzt zu sein und den Augenblick voll zu genießen?

In diesen fast magischen Momenten passt alles zusammen und es passiert meist ungeplant und unverhofft.

Ich erlebte am Jakobsweg viele sehr schöne Momente, aber ein ganz besonderes Ereignis war für mich am Kap Finisterre auf den Klippen zu verweilen und mit allen Sinnen den Ausblick auf das Meer zu genießen.
Wenn ich die Augen schließe, kann ich noch immer die tosenden Wellen sehen, riechen und fühlen und es erfüllt mich nach wie vor mit Freude und Dankbarkeit.


! Mein Tipp:

Heute möchte ich Sie zu einer kleinen Meditation einladen

Setzen oder legen Sie sich bequem hin und schließen die Augen.
Wenn Sie wollen, können Sie auch eine sanfte Musik im Hintergrund spielen lassen.

>>>
Atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus.
Danach visualisieren Sie Ihren Lieblingsplatz – das kann ein Felsen am Meer, ein Plätzchen auf einer Wiese oder im Wald, Garten, See, auf einem Berg … oder sonst wo sein.
Vielleicht ist es ja ein bekannter Ort oder ein Ort Ihrer Phantasie.
 
Atmen Sie nochmals ein paar Mal tief ein und aus. 

Genießen Sie Ihren Lieblingsort mit allen Sinnen:
> Was sehen Sie?
> Welche Geräusche hören Sie?
> Welche Gerüche und Düfte nehmen Sie wahr?
> Was fühlen Sie – ist es warm, kühl, spüren Sie vielleicht ein sanftes Lüftchen ….? 

Verweilen Sie dort solange Sie wollen.                                                 <<<

Wenn es dann für Sie passt, verabschieden Sie sich von Ihrem Kraftplatz und öffnen langsam die Augen.

Machen Sie ein paar tiefe Atemzüge, strecken Sie sich durch und kommen Sie wieder ins Hier und Jetzt zurück.
Sie werden bemerken, wie diese kurze Meditation Sie entspannt und dass Sie dabei Kraft tanken konnten.
Sie haben sozusagen „Kurzurlaub vom Alltag“ gemacht. 

Diesen Ort können Sie natürlich immer wieder aufsuchen.

Probieren Sie es aus!

Viel Freude und Erfolg damit 🙂


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


> Gibt es derzeit verschiedene Herausforderungen und Veränderungen in Ihrem Leben?
> Wollen Sie die richtigen Weichen für Ihre positive Zukunft stellen?

=> Nutzen Sie die Möglichkeit für ein kostenloses „Wegweiser-Gespräch“

Ich biete monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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