Newsletter 36: Mein Jakobsweg – wieder zu Hause

Es gibt keinen Weg,
der nicht irgendwann nach Hause führt.

(Volksweisheit)

Mein Jakobsweg – wieder zu Hause

Mein Camino dauerte zwar „nur“ 5 Wochen, aber als ich wieder in Wien ankam, hatte ich das Gefühl einige Monate weg gewesen zu sein.
Vieles war irgendwie fremd, aber dann doch auch wieder vertraut.

Als ich meine Wohnung betrat, hatte ich das Gefühl, dass sie sich vergrößert hatte. Sofort rechnete ich aus, wie viele Pilgerbetten hier Platz haben würden ;-).
Ich war sehr dankbar für den Luxus wieder ein eigenes Bad und WC und ein Bett mit einer guten Matratze zu haben.

Um in Ruhe ankommen und meine Erlebnisse verarbeiten zu können, hatte ich mir noch ein paar Tage „frei genommen“ – zum Glück bin ich ja meine eigene Chefin … ;-).

Natürlich waren meine Familie und mein Freundeskreis sehr neugierig von meiner Pilgerreise zu erfahren und ich war sehr glücklich, sie wieder zu sehen und von meinen Erlebnissen zu berichten.


Nach meinen Urlauben fahre ich immer gerne in die Innenstadt – ich nenne das „Wien begrüßen“.
Ich genieße es dann, durch die Straßen zu schlendern und Wien mit den Augen einer Touristin zu sehen.

 

Mir wurde bewusst, wie schön und sauber es in Wien ist und …  es gibt rund um die Uhr Möglichkeiten Essen zu bekommen ;-).

Aber – auf der anderen Seite – ich sah (natürlich) keine Peregrinos mit Ihren Rucksäcken, niemand wünschte mir „buen camino“ und niemand fragte mich „Hola Evelyn, que tal?“.
In vielen fremden Städten am Camino, wo ich das erste Mal in meinem Leben war, traf ich mehr Leute, die ich kannte oder fremde Menschen, die mich begrüßten, als in meiner Heimatstadt.

Die ersten Tage wieder in Wien waren etwas komische Tage – ich war zwar nicht mehr am Camino, aber andererseits noch nicht wirklich da.

Vielleicht kennen Sie das ja auch, wenn  Sie von Ihrem Urlaub oder einer Reise zurückkommen?
Es dauert meist eine gewisse Zeit (vor allem wenn man länger weg war) um wieder zu Hause anzukommen.

Viel Spaß beim Teil 36 meiner Newsletter-Serie


Mein Tipp ist heute eine Geschichte:

Bis die Seele nachkommt

 

Ein europäischer Biologe hatte für eine Himalaja- Expedition eine Gruppe indischer Träger angeheuert. Der Forscher war in großer Eile, denn er wollte schnell an sein Ziel kommen.

Nachdem die Gruppe den ersten großen Pass überschritten hatte, erlaubte er ihnen eine kurze Rast. Nach einigen Minuten rief er aber wieder zum Aufbruch. Die indischen Träger blieben aber einfach auf dem Boden sitzen, als hätten sie ihn gar nicht gehört. Sie schwiegen und ihr Blick war zu Boden gerichtet.

Als der Forscher die Inder schärfer aufforderte, weiterzugehen, schauten ihn einige von ihnen verwundert an.
Schließlich sagte einer: „Wir können nicht weitergehen. Wir müssen warten, bis unsere Seelen nachgekommen sind.“
(Indische Geschichte)

 


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