Newsletter 8: Meine Begegnungen am Jakobsweg  Teil 3

 „Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel.“
(unbekannt).
 .

Wie ich schon in den vergangenen Newslettern erzählt habe, waren meine Begegnungen am Jakobsweg sehr bunt und vielfältig.
Es war interessant, die unterschiedlichsten Menschen und ihre Lebenswege kennenzulernen.

Die Pilgerschaft umfasste alle Altersgruppen und die verschiedensten Nationalitäten. Viele pilgerten alleine, andere waren zu zweit oder in größeren oder kleineren Gruppen unterwegs.

Es bestand die Möglichkeit in Herbergen, Hostals (=Pensionen) oder Hotels zu übernachten. Einige hatten ihre Zimmer vorreserviert – das ging allerdings nur in den Pensionen/Hotels und nicht in den Herbergen – und teilweise wurde sogar das Gepäck transportiert. So konnten auch ältere und kranke Menschen pilgern und den „Camino“ auf ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen.

Ich übernachtete meistens in den Herbergen, aber so ca. 1 Mal in der Woche gönnte ich mir eine Pension. Da war es schon sehr fein, ein Zimmer, eine Dusche und ein WC für mich alleine zu haben. Wenn zusätzlich noch ein Haar-Föhn vorhanden war, dann hatte ich das Gefühl von „Luxus“.

 

Der „Camino“ war zwar für alle derselbe, jedoch die Art und Weise den Weg zu gehen und die Gründe dafür waren so vielfältig und unterschiedlich wie die Menschen auch.

Ich beobachtet immer wieder, dass der Jakobsweg sehr viele Parallelen zum persönlichen Lebensweg aufzeigte.

Es gab „Peregrinos“, die durch den „Camino“ hetzten und sich kaum Zeit nahmen sich zu regenerieren, andere wiederum gingen es gemütlicher an. Manche gingen, aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie schon älter waren, kürzere Strecken. Einige teilten den Weg in Etappen – pilgerten 1 bis 2 Wochen – und setzen den Jakobsweg zu einem späteren Zeitpunkt fort. Dann gab es noch jene, die, aus welchen Gründen auch immer, den Jakobsweg nicht zu Ende gehen wollten …

Das Wichtigste am Jakobsweg war, seine Bedürfnisse zu erkennen und den eigenen Weg, den eigenen Rhythmus und das eigene Tempo herauszufinden. Im „normalen“ Leben merken wir es leider nicht sofort, wenn wir gegen unseren Rhythmus leben. Der „Camino“ zeigte das sehr bald – das Resultat machte sich schnell in Form von Fußblasen, Verletzungen, entzündeten Muskeln und Sehnen oder anderen körperlichen Problemen bemerkbar.

Ein weiterer wesentlicher Punkt war sich zu spüren und die richtige Balance zu finden, wann es Zeit war mit sich und seinen Gedanken alleine zu sein und zu reflektieren und wann es passte, mit den anderen zu plaudern, sich auszutauschen, zu lachen und gemeinsam Spaß und Freude zu haben.

In meinem heutigen Artikel geht es um
>> den persönlichen Lebensweg
>> den eigenen Rhythmus und
>> das eigene Tempo

Viel Spaß beim Teil 9 meiner Newsletter-Serie


Leben Sie Ihren Lebensweg, Ihren Rhythmus und ihr Tempo?

In meinem heutigen Newsletter möchte ich Sie anregen, Ihren bisherigen Lebensweg zu reflektieren und in sich hineinzuhorchen, ob Sie auf Ihren Rhythmus, Ihr Tempo und Ihre innere Balance achten.

Wenn Sie sich grundsätzlich gut und energievoll fühlen und mit sich und Ihrem Umfeld zufrieden sind, dann befinden Sie sich auf Ihrem eigenen Lebensweg.

Sind Sie aber meisten erschöpft, ausgelaugt, müde und gereizt und machen sich vielleicht schon gesundheitliche Probleme bemerkbar? Das sind Zeichen, dass Sie von Ihrem Weg und Ihrem Rhythmus abgekommen sind. Jetzt wäre es an der Zeit umzudenken und zu beginnen einiges in ihrem Leben verändern.

Manchmal sind es auch nur einige Kleinigkeiten um wieder die richtige Balance zu finden. Manchmal sind größere Veränderungen notwendig, damit Sie wieder auf Ihren eigenen Lebensweg zurückzufinden und für die Zukunft neue Weichen stellen.
Das Positive dabei ist, dass Sie es in Ihren Händen haben, in Ihrem Leben etwas zu verändern und dass es immer, überall und zu jeder Zeit möglich ist. 

Ein erster Schritt kann sein, dass Sie beginnen sich täglich ein paar Minuten Zeit für sich nehmen.


! Mein Tipp für Ihre innere Balance

Machen Sie folgende Übung regelmäßig morgens oder abends:

„Bauchatmen“

Im Liegen:
Sie liegen am Rücken und legen ein Buch auf den Bauch. Zählen Sie beim Einatmen bis 5 – das Buch soll sich dabei heben, dann halten Sie die Luft an (bis 5 zählen). Beim Ausatmen zählen Sie wieder bis 5, das Buch soll sich dabei senken.

Im Stehen:
Sie legen die Hände auf den Bauch und atmen tief ein. Nun blasen Sie die Luft in kurzen kleinen Stößen aus, als wollten Sie eine Feder wegpusten. Dabei sollte sich der Bauch bewegen. Ca. 6-mal.

Zusätzlich können Sie sich vorstellen, dass bei jedem Ausatmen alle Verspannungen, Blockaden und alles was Sie belaste aus ihrem Körper fließt.
Beim Einatmen dringt frische Luft in ihren Körper und reinigt, aktiviert und entspannt ihn. 

Diese Übung baut Stress ab, fördert Ihren gesunden Schlaf und hilft Ihnen sich auf Ihren eigenen Rhythmus zu fokussieren.

Viel Spaß und Erfolg damit !


>> Wenn Sie vorhaben den Jakobsweg zu gehen, gebe ich Ihnen gerne Tipps und meine Erfahrungen weiter.


>> Brauchen Sie Unterstützung dabei, Ihren persönlichen Lebensweg wieder zu finden und die richtigen Weichen für Ihre Zukunft zu stellen?

 Nutzen Sie die Möglichkeit für ein kostenloses „Wegweiser-Gespräch“

Ab Oktober biete ich monatlich 4 neuen Interessenten je ein kostenloses Wegweiser-Gespräch an.
In diesem Kennlerngespräch, das ca. ½ Stunde dauert, durchleuchten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und besprechen eine mögliche weitere Vorgangsweise.

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